Prozess, Räumlichkeit und Subjektivität sind die Kernelemente des Out Of Box Award. Diese werden von einer visuellen Sprache getragen, die den gsamten Event begleitet. Einen Prozess in einem Standbild festzuhalten klingt wie ein unmögliches Unterfangen. Umgangen wurde dieses mit dem Verzerren eines gewohnten Bildes. Der Schriftzug Out Of Box Award 2011 wurde hierzu in die reduzierteste Form eines Raumes (x-,y-,z-Achse) gebeamt, abfotografiert und verktorisiert. Durch die entstandene Verzerrung entsteht das Gefühl eines Raumes, welches aber bedingt durch die Abstrahierung in Form der Vektorisierung nur erahnbar bleibt und dem Logo einen eigenständigen Charakter verleiht. Es folgen ein Buch zum Event, die Gestaltung des Preises selbst und eine OOBA Typeface. Sebastian Köck
Anforderung Der Out Of Box Award, ein Kreativpreis, der in Tirol verliehen wird, brauchte ein Erscheinungsbild für die Ausschreibung im Jahr 2011. Die Art und Weise der Gestaltung sollte die zentralen Werte des Out Of Box Award widerspiegeln - Prozeduralität, Veränderlichkeit und Progressivität.
Umsetzung Um dieses Ziel zu erreichen haben wir die Box in Out Of Box zunächst wörtlich genommen, nur um die durch die Projektion des Schriftzugs in den Raum entstandene Verzerrung wieder ihrer Bedingung zu entreißen und so ein ungewöhnliches und spannendes Key Visual zu entwerfen. Dieses Visual findet so auch in Rauminstallationen Verwendung, wo umso besser die Veränderlichkeit des Logos durch seinen Betrachtungswinkel erlebbar wird. Sebastian Kienzl
